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Call for Papers: Handbuch Resonanz

Die Beschäftigung mit Resonanz ist wieder neu in den Fokus des sozialwissenschaftlichen Interesses gerückt. Dr. Christine Moritz und Dr. Jens Beljan haben sich daher dazu entschlossen, ein Handbuch zum Thema herauszugeben. Beiträge können bis zum 30.9. eingereicht werden.

Waren Arbeiten zu Resonanz, Sonanz und Insonanz im 18. und 19. Jahrhundert noch ein fester Bestandteil physiologischer und naturphilosophischer Studien, wurden sie im Zuge einer zunehmend kognitiven Ausrichtung humanwissenschaftlicher Forschungszweige im zwanzigsten Jahrhundert vehement gemieden.

Mit einem neuen Interesse an den emotionalen, affektiven und leiblichen Grundlagen des menschlichen Lebens zeigt sich auch ein neues theoretisches und insbesondere empirisches Interesse an Resonanz bzw. den sich manifestierenden Resonanzphänomenen. Resonanz als „Weltbezug“, „Affektabstimmung‘, „Spiegelneuron“, „Resonanzkörper“, „Resonanzmedium“, als „intrapsychische Kommunikationsaktivität“ oder – in (multi)medialen Feldern –als „digitale Dynamik“ sind nur eine Auswahl der Begriffe, die sich derzeit - zum Beispiel - in den Disziplinen Soziologie, Psychologie, Neurobiologie, Phänomenologie, Kulturwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Pädagogik oder Linguistik formieren. 

Die vielen Hinweise auf das wachsende Interesse an Resonanz oder ihrer Phänomene zeigen bei näherer Betrachtung, dass es sich häufig um unverbundene Einzelforschungen handelt, die voneinander selten Notiz nehmen. Mit dem vorliegenden Buchvorhaben sollen daher zum Einen theoretische Ansätze aufgezeigt werden, um den aktuellen Stand der Resonanzforschung gebndelt darzulegen (Teil I); Zum Anderen soll – dies als ein Fokus – Raum gegeben werden für eine method(olog)isch differenzierte Darstellung empirischer Forschungsansätze und -ergebnisse (Teil II), die dem weiten Fächerkreis sozialwissenschaftlicher Forschungs- und Praxisfelder entstammen.

Das Call for Papers richtet sich an Forschende aus dem deutschsprachigen und dem internationalen Raum. Beiträge sollen bis zum 30.9.2019 nach Möglichkeit in deutscher Sprache, in Ausnahmefällen auch in englischer Sprache, eingereicht werden. Das Handbuch öffnet sich in seiner Publikationsweise innovativen Darstellungsweisen: Multimediale Formate und/oder online-Präsentationsmethoden sowie innovative Formate zur Ergebnisdarstellung theoretischer und empirischer sozialwissenschaftlicher Forschungsergebnisse unter Berücksichtigung von Forschungs- und/oder Anschauungsmaterial wie z.B. Video-/Filmmaterial aus der Forschungs- und Handlungspraxis sind ausdrücklich erwünscht. Herausgeber*innen sind Dr. Christine Moritz, Dr. Jens Beljan. Exposés können unter Beachtung der nachfolgenden Kriterien ab sofort an info@christine-moritz.de gesendet werden. 

Das Exposé sollte enthalten:

  • Angaben zu den Autor*innen (Kurzbiographie im Umfang ca. 10 Zeilen mit Kontaktdaten)
  • (Vorläufiger) Arbeitstitel mit Beschreibung der geplanten Beitragsinhalte
  • Angabe der Disziplin sowie der Arbeits-/Forschungsmethode(n)
  • Geltungsbegründung/erwarteter Erkenntnisgewinn
  • Bei empirischen Zugängen: Angabe der Datensorte(n) und der gewünschten
  • Publikationsformate
  • Literaturverzeichnis einschlägiger Literatur

Quelle: Pressemitteilung von Dr. Christine Moritz

Aktuelle Rezension

Buchcover

Eva Büschi, Stefania Calabrese (Hrsg.): Herausfordernde Verhaltensweisen in der Sozialen Arbeit. Verlag W. Kohlhammer (Stuttgart) 2019. 200 Seiten. ISBN 978-3-17-033816-6.
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