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contec-Vergütungsstudie 2016: Das verdient das Top-Management

Zum siebten Mal hat die contec GmbH zusammen mit Frau Prof. Dr. Moos vom RheinAhrCampus in Remagen die Vergütungsstudie Sozialwirtschaft durchgeführt – erstmalig mit dem ausschließlichen Fokus auf dem Top-Management. Die Ergebnisse bieten hochwertigen Aufschluss über Vergütungshöhen und Entgeltsysteme, aber auch über nicht-monetäre Anreize für Führungskräfte der Sozialwirtschaft. Die contec Vergütungsstudie 2016 gibt einen Überblick über aktuelle Gehälter und Entgeltstrukturen mit besonderem Fokus auf die Ebene des Top-Managements in der Sozialwirtschaft.

Mit über 900 Teilnehmenden ist dies die größte Erhebung seit dem Beginn der Vergütungsstudie im Jahr 2004, teilt die Management- und Unternehmensberatung der Gesundheits- und Sozialwirtschaft mit. Durch die große Anzahl von Mitwirkenden aus der Vorstands- und Geschäftsführungsebene konnten tiefergehende Korrelationen speziell für diese beiden Positionen beleuchtet werden. So biete die Erhebung anhand von Vergleichswerten die Möglichkeit, zielführende Strategien im Wettbewerb um qualifizierte Führungskräfte zu entwickeln. Die Vergütungshöhe wird hinsichtlich möglicher Zusammenhänge von personen-, unternehmens- und positionsbezogenen Einflussfaktoren untersucht. Dabei wird eine Differenzierung sowohl nach einzelnen Branchen als auch Tätigkeitsbe-reichen sowie Rechtsform der Trägerschaft vorgenommen. Auch immaterielle Faktoren, die die Arbeitgeberattraktivität eines Unternehmens steigern können, finden in der Untersuchung Beachtung.

Neues Studienkonzept für Zielgruppe und Mehrfachfunktionen

Um sich dem wandelnden Markt und den Interessen der Akteure anzupassen, wurden im Austausch mit Praxispartnern einige wichtige Änderungen an der Konzeption der Studie vorgenommen. Neben der Ausrichtung auf die neue Zielgruppe des Top-Managements konnten zusätzliche Aspekte der Gehaltsvergleiche durch die Möglichkeit der Angabe von Mehrfachfunktionen (zum Beispiel in Tochterunternehmen) betrachtet werden, die somit einen ausdifferenzierten Vergleich der Vergütung auf allen Ebenen bietet. Zudem wurde eine detaillierte Analyse der Zusammensetzung von Vergütungs-bestandteilen vorgenommen, denn mehr Transparenz über die Bestimmungsfaktoren der Gehaltshöhe ist gerade auf der oberen Führungsebene dringend erforderlich.

Das Umsatzvolumen des Unternehmens hat laut Studie erwartungsgemäß einen wichtigen Einfluss auf die Bezahlung des Top-Managements, dennoch ist auch die Branche maßgeblich für das Gehaltsniveau. Während bei Vorständen von Kliniken und Krankenhäusern das höchste Durchschnittsgehalt liegt, verdienen Führungskräfte in der Vorstandsebene der allgemeinen Sozialberatung im Vergleich nur knapp die Hälfte. Besonders Zusatzfunktionen machen sich auf die Vergütung von Vorständen und Geschäftsführungen gleichermaßen bezahlt. Dennoch spielen hier auch andere Faktoren, wie die Trägerschaft oder die jeweilige Spitzenverbandszugehörigkeit eine Rolle. Die Untersuchung von nichtmonetären Faktoren beinhaltete auch die Frage nach der Befristung von Arbeitsverträgen, wobei besonders zwischen den Geschäftsführungen und Vorständen unterschieden werden muss. Eine wichtige Erkenntnis der Studie war zudem die Tatsache, dass Frauen in fast jeder Position weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen.


Den ausführlichen Ergebnisbericht sowie eine Executive Summary gibt es sowohl Einzeln als auch im vergünstigten Paket jetzt im contec online Shop zu erwerben unter www.contec.de


Quelle: Pressemitteilung der contec GmbH vom 6. Juni 2017

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Wolfgang Frindte, Daniel Geschke: Lehrbuch Kommunikationspsychologie. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2019. 504 Seiten. ISBN 978-3-7799-3862-0.
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