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Giffey unterzeichnet IDAHOT-Erklärung

Die Bundesfamilienministerin bekennt sich mit ihrer Unterschrift zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft, in der LSBTI*-Menschen ihre sexuelle Orientierung frei ausleben können. Die Unterzeichnung ist auch ein Statement für größere finanzielle Anstrengungen der Politik in Sachen Antidiskriminierungsarbeit.

Auf dem IDAHOT-Forum 2013 in Den Haag wurde von den zuständigen Minister*innen aus insgesamt 18 Staaten erstmals eine gemeinsame Erklärung zu den Herausforderungen in der Bekämpfung von Homophobie und Transphobie in Europa unterzeichnet - IDAHOT steht für "International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia".

Als nicht-rechtsverbindliche Deklaration bekräftigt sie alljährlich fortschreibend die zahlreichen nationalen und internationalen Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen. Gemäß der 2013 unterschriebenen Erklärung sollen auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene alle notwendigen Maßnahmen dazu ergriffen werden, heißt es in der Erklärung. Dafür sollen die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Die Anstrengungen der Staaten zur LSBTI*-Anti-Diskriminierungspolitik sollen mit Nachdruck fortgesetzt werden. 

Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie fand in der vergangenen Woche das sogenannte IDAHOT-Forum in Oslo statt, auf dem das Bundesfamilienministerium die Bundesregierung vertrat. Ministerin Giffey erklärte zu diesem Anlass: „50 Jahre nach den Ereignissen von Stonewall können wir heute auf eine positive gesellschaftliche und rechtliche Entwicklung zurückblicken. Aber es bleibt noch viel zu tun. Deshalb setzen wir uns in Deutschland weiterhin für die Rechte von LSBTI*-Menschen ein. Mit aller Kraft müssen wir gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von LSBTI*-Menschen vorgehen. Die vielfältigen Lebensentwürfe in unserer Gesellschaft verdienen Anerkennung. Für Homo- und Transphobie ist in unserer Gesellschaft kein Platz.“

Die Ereignisse von Stonewall, genau genommen dem Stonewall Inn, einer Bar in New York, bezeichnen einen wichtigen Wendepunkt in der LGBT-Bewegung.


Quelle: Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 17.5.2019

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